Einmal
Nordkap ..... und Vieles mehr
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OKTOBER
2003 Viele Jahre haben wir uns gewünscht
das Nordkap zu sehen – 2004 soll dieser Traum in Erfüllung gehen! Es
gibt kaum einen besseren Anlass sich diese Reise zu gönnen, als
unsere Silberhochzeit im nächsten Jahr. Wir
besorgen uns Kartenmaterial und Reiseführer und sammeln über das Internet
einige Reiseberichte ganz „normaler“ Leute. Sie zeigen uns, dass 4 Wochen
mit Sicherheit zu kurz sein werden insbesondere Norwegen
in seiner ganzen Schönheit zu erfahren. Sicherlich gilt: Der
Weg ist das Ziel, denn, schenkt man allen Berichten Glauben wird es mit
hoher Wahrscheinlichkeit im Nebel versunken sein – genau dann, wenn wir dort
stehen – das
Nordkap
Mit der Planung
der möglichen Route kommen wir gut voran und schnell erreicht unsere
Wunschstrecke eine Gesamtlänge von
gut 8000 km. So wollen wir quer
durch Schweden nordwärts fahren
– zügig bis etwa 200 km nördlich des Vättern Sees. Südschweden
kennen wir inzwischen sehr gut. So können wir uns auf den ersten 1000 km voll
und ganz auf das Reisen mit dem Wohnmobil konzentrieren. Dann sollen kleinere
Etappen auf dem Tagesprogramm stehen mit fast direkter Linie zum Nordkap. Dort
wollen wir 2 Tage bleiben, dann geht es auf die Rückreise. Dieser
Streckenabschnitt hat allerdings eine andere Bezeichnung verdient, denn hier
müsste der schönste Teil der Reise liegen. Geplant ist unter anderem ein
Abstecher auf die Lofoten und mehrmals wollen wir die E 6 verlassen um
landschaftliche Besonderheiten zu sehen. Norwegen werden wir dann hinter
Trondheim auf dem direkten Weg Richtung Schweden verlassen und uns einen
Abstecher nach Björkhult zu unseren Freunden Lubov und Ingvar gönnen. Je nach
Reiselänge bleiben wir dort 2 – 4 Tage und machen uns dann endgültig auf den
Heimweg. So
weit zur Planung in der ersten Phase. Auf
dem Routenplaner sieht die Strecke gar nicht so lang aus. |
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mit Rot ist der geplante
Hinweg markiert,
mit
Blau ist die geplante Rückreise gekennzeichnet |
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Doch
als nächstes müssen wir uns nach einem fahrbaren Untersatz umsehen. 29.12.2003 Im
Internet finden wir verschiedene Adressen mit den unterschiedlichsten Angeboten
zur Miete von Wohnmobilen – es lohnt sich, genau zu vergleichen. Wir wählen die für uns praktischste Lösung: In
Gremberghoven mieten wir „unser“ Wunschwohnmobil für 95 Euro pro Tag. Die Nähe
gibt neben den unproblematischen Übergabezeiträumen hierfür zunächst den
Ausschlag. Später soll sich herausstellen, dass das Womo in hervorragendem
Zustand zuverlässig seine Kilometer heruntergespult hat.
Darüber
hinaus scheinen fast 6 Schlafplätze, Dusche und WC den nötigen Komfort zu gewährleisten.
Mit 5,54m Länge ist der HYMER SWING 554 ein eher kleines Schiff – aber das
ist uns gerade wichtig. Der Reisezeitraum steht somit auch schon fest:
24.7. – 21.8.2004 (d.h. so nebenbei sind wir bis zur heißen Phase der
olympischen Spiele wieder zurück). 30.5.2004 Die
Planung geht nach einer Pause von 5
Monaten in die nächste Runde. Weiterhin geleitet von privaten Reisenberichten im
Internet stoßen wir auf wunderbare Aufnahmen aus Norwegen entlang unserer
geplanten Route. Wir „verlaufen“ uns immer wieder auf den verschiedensten
Internetseiten – doch Stück für
Stück wird die Planung konkreter. Dies schließt
ein nun die Fähren der Vogelfluglinie zu buchen. Überraschenderweise kostet die
Fähre für ein Wohnmobil bis 6 Meter Länge das selbe wie ein PKW. Über einen norwegischen
Reiseveranstalter haben wir die Schwedische Camping Card geordert (kostet ca. 10
Euro und gilt auch für Norwegen, Deutschland und Finnland). Wie sich später
herausstellen wird kann man diese Karte viel einfacher beziehen (beim ADAC oder
auf dem ersten Campingplatz, den man anfährt z.B.) – aber warum einfach, wenn
es auch kompliziert geht ;-). Mit dieser Campingkarte erhält man offensichtlich
Vergünstigungen auf den Campingplätzen in Skandinavien – na, mal sehen.
Fährbuchung: Puttgarden/
Helsingborg 24.7.2004
Prins Richard 17:00 Uhr
(wir wollen um 7:00 Uhr starten) Helsingborg
/ Puttgarden 19.8.2004
M/F Tycho Brahe 15:55 Uhr
(wir wollen Björkhult um
11:00Uhr verlassen) 28.6.2004
Die Planung der Reiseroute wird
noch einmal geändert: Als letzten Höhepunkt der Reise möchten wir den
Geirangerfjord besuchen. Die
Route ist inzwischen ziemlich genau abgesteckt, aber immer noch offen für
spontane Entscheidungen. Wir zerspringen fast vor Neugierde auf das, was uns
erwartet. |